
Eine Reise nach Dubai bedeutet auch eine Reise zurück in die Zeit.
Obwohl die Frühgeschichte der Region nicht sehr gut dokumentiert ist, kann man archäologischen Funden entnehmen, dass es hier vor etwa viertausend Jahren kleine Fischerdörfer am Arabischen Golf gegeben hat, wo jetzt Dubai liegt.
Man nimmt auch an, dass der natürliche geschützte Hafen am Dubai Creek ein wichtiger Anlaufhafen auf dem antiken Handelsweg zwischen Mesopotamien und dem Industal gewesen ist.
In der neueren Zeit haben Archäologen Hunderte von Artefakten entdeckt, unter ihnen Tongefässe, Waffen und Münzen, die auf die Anwesenheit von Kultursiedlungen schon im dritten Jahrtausend v. Chr. hinweisen.

Diese historischen Funde wurden sorgfältig aufbewahrt und befinden sich jetzt in der archäologischen Abteilung des Dubai Museums.
Das moderne Dubai jedoch geht etwa auf das Jahr 1830 zurück. Damals wurde ein kleines Fischerdorf auf der Shindagha Halbinsel an der Creek-Mündung von einem Teil des Bani Yas Stammes gegründet. Diese Menschen, die ursprünglich von der Liwa Oase im Süden stammten, wurden von der Maktoum Familie, den jetzigen Herrschern in den Emiraten, angeführt.
Bis zu den späten 70er Jahren des 19. Jahrhunderts war Dubai der wichtigste Hafen an der Golfküste und bis zum Jahrhundertwechsel befanden sich hier die angeblich größten Souqs in Arabien.
Perlentauchen, viele Jahre lang Hauptstütze des Reichtums der Stadt, fiel der Entwicklung der Zuchtperle um 1940 zum Opfer. Aber die tüchtigen Händler haben sich wieder gefangen und entwickelten erfolgreich den Handel mit Gold und anderen Waren. Diese Geschichte ist in den vielen Forts, Moscheen, Palästen und anderen historischen Denkmälern, die man in organisierten Rundreisen besichtigen kann, sorgfältig konserviert worden.